Dachpappe

Bei der Dachpappe handelt es sich um Pappe, welche mit Bitumen beschichtet oder getränkt ist. Sie dient heutzutage vor allem zur Einkleidung von Dächern von Nebengebäuden, Gartenhäusern, Lauben oder Anbauten und dergleichen, kann aber auch als zweite Schicht unter Ziegeln bei der Dacheindeckung verwendet werden und findet nach wie vor ihren Einsatz bei Flachdächern.

Die Formen und Eigenschaften von Dachpappe

Dachpappe existiert schon seit mehr als 170 Jahren und die Erfindung wird Friedrich Wilhelm Buttel, einem Baumeister angerechnet, der die Verwendung von in Teer getränkter Pappe erstmals beschrieb.

Bis vor etwa 40 Jahren wurde Dachpappe immer aus Steinkohlenteer hergestellt, welcher krebserregend ist und die Umwelt schädigt. Aus diesem Grund wurde auf Bitumen zur Tränkung umgestiegen, welches aus Erdöl künstlich hergestellt wird, aber auch in dieser Form in der Natur vorkommt.

Dachpappe wird immer zur Feuchtigkeitssperre eingesetzt, wenn auch nicht zwangsläufig immer auf dem Dach. Auch im Erdbereich von Gebäuden, zum Beispiel an der Außenseite des Fundaments, kommen Schweißbahnen aus Bitumen zum Einsatz, ebenso wie flüssiger Bitumenanstrich.

Neben der Dachpappe mit feiner Oberfläche wird auch solche mit einer Beschichtung aus Kies oder Sand hergestellt und angeboten. Der Vorteil dabei liegt darin, dass der Abriebwiderstand höher ist und auch ein besserer Schutz gegen UV-Strahlen erreicht wird.

Die Dachpappe befestigen

Bei einem Gartenhaus oder einem Carport ist es in der Regel ausreichend die Dachpappe in einer Lage zu verlegen. Bei anderen Konstruktionen kann sich auch das anbringen von Dachpappe und anschließendes verschweißen von Bitumenbahnen anraten.

Bei der Montage von Dachpappe ist immer am tiefsten Punkt des Daches zu beginnen, so dass die folgenden Bahnen ausreichend überlappen und das Regenwasser ohne Widerstand abfließen kann.

Befestigt werden die Bahnen mit Dachpappnägeln, die über einen breiten Kopf verfügen, so dass sie die Bahn ausreichend fixieren können. Zu allen Seiten hin müssen die Bahnen entsprechend des Daches ausreichend überlappen und seitlich ebenfalls mit Nägeln oder Leisten befestigt werden.

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